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AGB / Beratungsvertrag

 

Verfasser:

Mads Feddersen, Psychologe (M.Sc.); Verkehrspsychologe (BNV)

Festnetz: 0611/98817311 | Mobil: 0160/2330799 | Mail: info@mpu-beratung.online

Postalische Anschrift: Stiftstraße 31, 65183 Wiesbaden

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlecht. Dies bezieht sich auf den gesamten Inhalt der Webseite.

 

Zwischen dem Psychologen (M.Sc.) Mads Feddersen – nachfolgend „Berater“ – und nachfolgend „Klient“ – wird der folgende Beratungsvertrag geschlossen:

1. Der Klient unternimmt eine verkehrspsychologische Maßnahme. Unter verkehrspsychologischen Maßnahmen fallen die MPU-Beratung, MPU Vorbereitung, verkehrspsychologische Einzelinterventionen und Gruppenseminare.

2. Das Ziel verkehrspsychologischer Interventionen besteht darin, erneute Verkehrsauffälligkeiten zu verhindern. Es wird davon ausgegangen, dass die bisherige Verkehrsauffälligkeit einen systematischen (gewohnheitsmäßigen) Hintergrund hat, der in der Beratung und Vorbereitung erkennbar und veränderbar sein wird. Eine „positive“ MPU sollte die logische Folge einer durch Beratung und Vorbereitung verminderten Wiederauffallenswahrscheinlichkeit sein.

Eine einmalige verkehrspsychologische Intervention dient dem verkehrssicheren Verhalten im Straßenverkehr und steht nicht zwingend im Kontext einer MPU.

Die Kraftverkehrsteilnahme hat neben psychologischen auch rechtliche und medizinische Gesichtspunkte. Der Berater haftet für die Qualität seiner psychologischen Arbeit, eventuelle Informationen über rechtliche oder medizinische Details sind nicht verbindlich und sollten durch die entsprechenden Fachleute überprüft werden.

3. Die MPU Beratung und die MPU Vorbereitung, sowie  die verkehrspsychologische Interventionen sind eine Einzelberatung. Die Seminare werden in einer Gruppe durchgeführt und finden ab 4 Teilnehmer statt.

4. Der Klient hat Anspruch auf eine schriftliche Bescheinigung.

5. Der Berater hat Anspruch auf Zahlung einer Vergütung. Sie ist im Voraus fällig.

a) Das Honorar beträgt 129€ pro Zeitstunde (60 Min.) und wird in Einheiten von 15 Minuten abgerechnet. 

Es fällt an für:

– Beratungssitzungen

– für schriftliche Stellungnahmen, die auf Wunsch des Klienten angefertigt werden

– elektronische Kommunikation wie etwa Telefonate, E-Mails, soweit diese die Erreichung von Beratungszielen oder Erlangung einer Fahrerlaubnis zum Thema hat.

Das Honorar für einen MPU check up (90 Min.) beträgt pauschal 189€ inkl. 19% Umsatzsteuer. 

Das Honorar für das Premium All-In Paket beträgt 1.699€ inkl. 19% Umsatzsteuer. Die Vorbereitungsmaßnahme dauert so lange an, bis die MPU mit einem positiven Gutachten abgeschlossen wurde. Ein einmaliger MPU-check up ist im Angebot inbegriffen. 

Das Honorar für das Premium Paket beträgt 849,00€ inkl. 19% Umsatzsteuer. Sie erhalten 6 Sitzungen zu je 60 Minuten. Ein einmaliger MPU-check up ist im Angebot inbegriffen.  

b) Eine Beratungssitzung dauert in der Regel 60 Minuten, es können aber auch andere Zeiten vereinbart werden.

c) Sollte der Klient an der Wahrnehmung eines vereinbarten Termins verhindert sein, hat er dem Berater mindestens 24 Stunden vor Beginn des vereinbarten Termins von seiner Verhinderung Mitteilung zu machen. Unterlässt der Klient die rechtzeitige Mitteilung, so wird ihm eine Bereitstellungsgebühr in Höhe von 80,00€ in Rechnung gestellt. Dem Klienten bleibt es unbenommen, einen geringeren Schaden des Beraters nachzuweisen. Dem Berater bleibt es unbenommen, einen höheren Schaden nachzuweisen.

6. Der Berater unterliegt als Berufspsychologe gemäß §203, Absatz I, Satz 2 StGB einer mit Strafe bewehrten Schweigepflicht. Diese Schweigepflicht umfasst alle nicht offenkundigen Tatsachen und gilt über die Beendigung des Vertragsverhältnisses hinaus. Sie betrifft auch die im Betrieb der Praxis mitarbeitenden Personen.

Der Berater ist zur Offenbarung von bei den verkehrspsychologischen Maßnahmen erlangten Kenntnisse nur dann befugt, wenn er aufgrund von gesetzlichen Vorschriften dazu verpflichtet ist oder der Klient ihn ausdrücklich schriftlich von der Schweigepflicht entbunden hat.

Der Berater kann die zur Durchführung der für die verkehrspsychologische Maßnahmen erforderlichen Daten für die interne Verwendung speichern. Eine Weitergabe persönlicher Daten an Dritte ist unzulässig.

Der Berater darf auf eigene Kosten Kollegenmeinungen einholen und in diesem Rahmen über den Klienten berichten. Der Berater muss dabei die Identität des Klienten (Namen, Adresse, Beruf, etc.) geheim halten.

7. Für Einzelberatungen/Einzelsitzungen (ausgenommen Pakete) gilt: Der Klient darf den Vertrag jederzeit kündigen. Etwaig zu viel gezahltes Honorar wird erstattet.  Dabei werden jede angefangene 15 Minuten voll berechnet. Beispiel: Sollte der Klient nach 20 Minuten die Beratung abbrechen und den Vertrag somit kündigen, so werden 30 Minuten berechnet und 30 Minuten werden erstattet.  Diese Regelung gilt nicht für Seminare. 

Der Berater darf den Vertrag jederzeit aus wichtigen Grund kündigen. Als wichtiger Grund gelten z.B.:

– Verweigerung der notwendigen Mitwirkung durch den Klienten,

– Versuch unzulässiger Einwirkung des Klienten, die geeignet ist, den Abschlussbericht zu verfälschen,

– Feststellung des Beraters nach Annahme des Auftrags, dass ihm die zur weiteren Erledigung des Auftrags notwendige Sachkunde fehlt,

– dreimalige Nichtwahrnehmen eines vereinbarten Termins durch den Klienten

 

Die Kündigung ist in schriftlicher Form (postalisch oder per Mail) auszusprechen.

 

8. Es ist dem Berater und dem Klienten untersagt Bild und/oder Tonaufnahmen der MPU Beratung oder MPU Vorbereitung anzufertigen. Bild und/oder Tonaufnahmen bedürfen einer ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung.

8.a  Es ist dem Klienten untersagt, die in der Beratung und Vorbereitung ausgehändigten Dokumente/Hausaufgaben an Dritte weiterzugeben.

 

9. Haftung

a) Der Berater gibt keine Zusicherungen oder Garantien ab, dass der Klient durch Nutzung der Beratungsdienstes die MPU sicher besteht. Einen konkreten Erfolg schuldet der Berater nicht.

b) Der Berater haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern der Klient Schadensersatzansprüche geltend macht, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, einschließlich von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit derer Mitarbeiter, Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Soweit der Berater keine vorsätzliche Vertragsverletzung angelastet wird, ist die Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.

c) Der Berater haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen, sofern diese schuldhaft eine wesentliche Vertragspflicht verletzt; auch in diesem Fall ist aber die Schadensersatzhaftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.

d) Soweit dem Klienten im Übrigen wegen einer fahrlässigen Pflichtverletzung ein Anspruch auf Ersatz des Schadens statt der Leistung zusteht, ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.

e) Die Haftung wegen schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit bleibt unberührt.

f)  Soweit nicht vorstehend etwas Abweichendes geregelt ist, ist die Haftung ausgeschlossen.

 

 

Idstein, den 13.11.2021 (zuletzt aktualisiert)

Gezeichnet,

Mads Feddersen